WERKGRUPPE 2009 - 2011



Zwischen 2009 - 2011 wurde das Konzept BIOGRAMM in drei + 1 Ausstellungen aus jeweils verschiedenen und neuen Blickwinkeln erweitert. Die Ausstellungen fanden im Brühler Kunstverein, dem Kunstforum Mainturm, Flörsheim, der Galerie Heussenstamm, Frankfurt am Main und der Galerie Trinkkur, Bad Nauheim statt. Ein Katalog ist zur dritten Ausstellung in Frankfurt erschienen. => KATALOG

AUSSTELLUNG III

GALERIE HEUSSENSTAMM, Frankfurt am Main

'Mantrische Fugen - SUPER REPETITION'

Installations-Detail

Größe der Installation Foyer: 700 x 500 x 350 cm, Erdgeschoss: 400 x 600 x 250 cm

Acrylglass, Holz (in 2 -3 Ebenen) mit Acryllack, Gummi, Acryl, Schrauben, Draht, Kreide

April - Mai 2011.



Zum Konzept 'Mantrische Fugen - SUPER REPETITION' wurde eigens eine elektro-akustische Komposition von Armando Tranquilino (Miami) komponiert. Die Uraufführung fand in der Galerie Heussenstamm statt und es wurde wiederholt in der Galerie Trinkkur, Bad Nauheim während der Ausstellung 'BIOGRAMME: Mantrische Fuge Nr. 2 - Rotunde'.

'Wie auch schon bei früheren Projekten arbeitet Herzog-Hellstén, die an der Northern Arizona University, Flagstaff/ USA studiert hat, für diese Ausstellungskonzept mit einem Musiker zusammen: Der in Miami lebende kubanische Pianist, Dirigent, Komponist und Musikprofessor Dr. Armando Tranquilino arrangierte dazu ein elektro-akustisches Parallelwerk in drei Sätzen.

Seine Komposition nimmt Bezug auf das ursprüngliche BIOGRAMM, auf dem Merja Herzog-Hellsténs visuelle Komposition basiert. In sein Werk um eine Prellte in C-Moll von Johann Sebastian Bach (aus 'Das wohltemperierte Klavier'), baut er rhythmische Aufnahmen von Menschen in Miami und einen Vogel names 'Mocking Bird' (Nachtigall), der in der Lage ist vorhandene Melodien und Rhythmen leicht zu variieren und diese zu wiedergeben, ein.

In seinem 3. Satz (der erste ist ein stiller Satz, der zweite besteht aus den obigen Beschreibungen und steht als Parallel-Satz zum Werk der Künstlerin) nimmt er gezielt Bezug auf die Installationsformen, das Räumliche, das Sphärische. Jedoch soll der dritte Satz nur in Zusammenhang mit dem 'After Image', der Erinnerung, von meiner Komposition erlebt werden, d.h. an einem anderen Ort, an dem man die CD in Ruhe hören kann und das Visuelle nur als Erinnerungsbild erscheint (oder man schaut die Abbildungen im Katalog an).
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AUSSTELLUNG III + I

GALERIE TRINKKUR, Bad Nauheim

'BIOGRAMME - Mantrische Fuge Nr. 2 'Rotunde''

600 x 600 x 300 cm

Acrylglass, Gummi, Acryl, Schrauben, Draht, Kreide, Sand

Mai-Juni 2011.



Holzrelief FUGE I, 2011, Multiplex Birke, schwarzer Acryllack, ca. 120 x 80 x 10 cm.

Holzrelief FUGE II, 2011, Multiplex Birke, schwarzer Acryllack, ca. 120 x 80 x 10 cm.

Holzrelief FUGE III, 2011, Multiplex Birke, schwarzer Acryllack, ca. 80 x 120 x 10 cm.

(Presse...)
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AUSSTELLUNG II

KUNSTFORUM MAINTURM, Flörsheim

'XTRA.ordinary'

August-September 2010.



















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AUSSTELLUNG I

KUNSTVEREIN BRÜHL

'al-pha'

Mai - Juni 2010.



Abb. Lichtinstallation 'supra', 170 x 200 x 80 cm, zur Ausstellung 'al-pha'.


Die Ausstellung 'al-pha' (von Alphabet) konzentriert sich auf einzelne Formenelemente der
im Jahr 2006 angefangenen BIOGRAMM-Serie. Diese Serie ist ein bildnerisches Forschungsprojekt, das sich mit der Visualisierung menschlicher Lebensrhythmen und
deren Komplexität auseinandersetzt.

Für Brühl hat die Künstlerin Fragmente aus einem ihrer ursprünglichen BIOGRAMM-Bilder  separiert und in diversen Variationen umgesetzt. Dabei brachte sie die 'al-pha'-Elemente zu neuen Kommunikationsstrukturen miteinander in Verbindung. Es entstanden mantrische Wiederholungen (Serie mit dem Titel 'mantra'), in denen die überlappenden Formen nuancenreich flüsterten sowie in der Lichtinstallation 'supra' die Neuordnung mit erhöhter Leichtigkeit austrahlten.

Die aus den 'al-pha' entstandenen Formen folgen keiner linearen Satzbildung. Stattdessen schweben und bewegen sie sich frei im Raum und fügen sich keiner eindeutigen Lesbarkeit.




Abb. 'al-pha' Formen auf Leinwand, 74 x 74 cm und als Bodenskulpturen.
Am Vordergrund ein Detail von Lichtinstallation 'supra'.