Arbeiten

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Mantrische Fugen - SUPER REPETITION

2011, Heussenstamm Galerie, Frankfurt am Main. Als Fortsetzung zum BIOGRAMM-Konzept von Merja Herzog-Hellstén ist die Installation Mantrische Fugen - SUPER REPETITION entstanden. Ein visuell gewordener rhythmischer Raum nach dem Strukturprinzip von Merja Herzog-Hellstén. Auf ihre Einladung komponierte der elektro-akustische Komponist Armando Tranquilino (Miami, USA) ein Parallelwerk als Erweiterung des rhythmischen Konzeptes. Seine Komposition wurde 2011 in Frankfurt uraufgeführt. Nachfolgend zu dieser Installation entstand die Variation Biogramme - ROTUNDE für Kunstverein Bad Nauheim, wo Tranquilinos Komposition auch in seiner Anwesenheit zu erleben war.

Installation underline, 2021

"Der Akt des Unterstreichens hebt brisante Themen aus dem Dickicht hervor. Die Installation underline verbindet stumme Tafeln, wiedergekäute Textmassen und ein Dickicht über schriftzeichnerische Kommunikation." Installation underline, Industriehalle, Haus der Stadtgeschichte, Offenbach. (Detail: Stilisierte junge Fichten als räumliche Schriftzeichen und Stille Tafeln), Gesamtinstallation ca. 4 x 10 x 1 m.

AEHETTRA - Raum und Programm

AEHETTRA ist die Bezeichnung für eine visuelle Sprache mit abstrakten Formen. Die Installation AEHETTRA wurde konzipiert für die AusstellungsHalle 1A, Frankfurt am Main, 2014, verschiedene Materialien, Gesamtgröße ca. 10 x 20 x 4 m. (S.h. Installationen und temporäre Interventionen)Katalog

FROZEN FLASHES In Between the Alternatives (Chimären)

2009, Industriehalle, Haus der Stadtgeschichte, Offenbach am Main. Foto: W. Breitinger. Installation und Konzept von Merja Herzog-Hellstén mit elektro-akustische Komposition von Roderik de Man (Amsterdam). Katalog => VIDEO

TOUCHDOWN

(Aussicht von Außen) 2016, Dak'ART, Goethe Institut, Dakar, Senegal, Kohlezeichnungen 150 x 150 cm und 100 x 100 cm sowie Installation aus Isolierrohr, Größe ca. 3,5 x 8 x 3,5 m. ‚touchdown’, die erste Bodenberührung. Bekannt aus der Luftfahrt für den ersten Bodenkontakt des Flugzeuges sieht die Künstlerin die landenden Flugzeuge als Zeichengeräte, deren Reifen schwarze Gummimarkierungen auf die jeweiligen Landebahnen auftragen: Überlappende Linien in variierender Breite, Länge und Stärke, die in fest definierten Zonen der Landebahnen vom Flugzeug “(auf-)gezeichnet“ werden. Minimalistische Ergebnisse, die gewöhnlich unbeachtet und nur kurzweilig verbleiben, bevor sie aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Für die Ausstellung ‚touchdown’ in Dakar, Senegal, zoomt Merja Herzog-Hellstén konzeptuell in den Moment des Touchdowns hinein und abstahiert verkleinert die von den Reifen der Flugzeuge produzierten Markierungen in einer Arbeitsserie für die Innenräume des Goethe-Institutes. Muster schwarzer Kohlezeichnungen imitieren die Aufsetzpunkte der ankommenden Flugzeuge. Für die ankommenden Menschen ist der „Touchdown“ mit einer Phase der Orientierung verbunden. Kreisende Richtungen – links oder rechts, beschleunigend oder abbremsend sind im Rahmen der ankommenden Orientierung typische Abläufe und Bewegungsmuster. So beinhalten Merja Herzog-Hellsténs Zeichnungen den Charakter von Rotationsspuren in variierender Geschwindigkeit. In ihren Skulpturen ‚touchdown_construct’ nimmt sie diese Form des Kreisens aus den Zeichnungen auf und zitiert damit die menschlichen Bewegungsabläufe der Ankommenden in einer weiteren Dimension.

OUT OF PARADISE

2015, Kunststoffrohre und dichte Waldumgebung, ca. 500 x 500 x 600 cm, installiert für "GARTEN Utopien - Vogelfrei 11", Internationale Waldkunst Zentrum (IWZ), Darmstadt.

unentschieden!, 2020, Kunstverein Bad Nauheim

Spielfeld ist die Rotunde der Trinkkuranlage des Bad Nauheimer Kunstvereins. Als Betrachter*innen der Installation ‚unentschieden!‘ entziffern wir eine zum Still-Bild erstarrte visuelle Darstellung eines fiktiven, bereits beendeten Spiels. Gewöhnlich stehen sich in einem Spiel vergleichbare Parteien gegenüber. Bei ‚unentschieden!‘ sind ungleiche Teilnehmer in einem unsymmetrisch aufgebauten Spiel involviert. Frei und flexibel schwebende Körper teilen sich das aktive Spielfeld mit Netzen und Fangtrichtern, die den Anschein erwecken, sammeln, festhalten und den Raum strukturieren zu wollen. Den Spielenden sind verschiedene Eigenschaften zugeteilt, zu deren Vergleich strenge Maßstäbe nicht festgelegt wurden. Demzufolge bleiben auch Regeln, Ablauf und Spieltaktik bei ‚unentschieden!‘ verborgen und rätselhaft. Aus diesem Konstrukt heraus testet die Installation ‚unentschieden!‘ als experimentelles Spielfeld beispielsweise folgende Fragestellungen: Wie begegnen wir einer Situation oder einem Spiel, das aus Andeutungen und nur aus spekulativ basierten Abläufen besteht? Können wir die Ruhe beim Betrachten bewahren, wenn die Klarheit durch Regeln nicht das oberste Erkennungsmerkmal ist? Wie viel Freischwebe-Körper ertragen und wie viel Struktur benötigen wir? Wie stark beeinflussen die Regeln und Strukturen eines bekannten Spiels die Entscheidungen in der Gesamtgesellschaft?

bigBONSAI

2013, Douglasie (unbehandelt, teilweise lackiert mit Pacific Blue), Schrauben, Metall, 340 x 280 x 200 cm. Bonsai ist eine von Menschen initiierte Synthese. Jede Grünfläche hat ihre eigene Bonsai-Frage: Wie und nach welchen Gesetzmäßigkeiten wird gestaltet?

Original BIOGRAMME

Seit 2005, Tusche auf Büttenpapier, 50 x 65 cm. Mehr über BIOGRAMME. Katalog.

LUFTLINIE

2003, die Lichtinstallation ist entstanden als künstlerisches Kartierungsprojekt zur Entstehung einer Linie. Das empirische Prozess und die darin gesammelten Erfahrungen ließen sich am nächsten mit Hilfe des Lichts visuell transportieren. Die Darstellung der nicht-materiellen LUFTLINIEN korrespondiert laut Merja Herzog-Hellstén eng mit dem Arbeitsprozess. Die Entstehung einer Linie wurde kartiert und die Beobachtungen, die damit gebunden waren, werden als LUFTLINIEN dargestellt. Lichtkörper in einem Dunkelkammer von ca. 100 x 200 x 160 cm Größe.

Hanging FUGUE

2011, hängende Skulpturen 'Hanging FUGUE' aus der Installation Mantrische Fugen - SUPER REPETITION, Heussenstamm Galerie, Frankfurt am Main. Mehr über BIOGRAMME. Katalog

Bühnenbild für 'Dusche'

1997, für die Gruppe 'Dusche' das Bühnenbild aus Enkaustik: 400 x 220 cm und keramische Skulpturen mit Bienenwachs: ca. d. 40 cm x 55 - 90 cm. Zimmertheater Tübingen.

BIOGRAMM Etang d'Athis - for a leisurely path

2012, (BIOGRAMM im Teich von Athis de l’Orne), PARCOURS D’ART ACTUEL, Organisation vAertigo, Suisse Normande, Frankreich. Acrylglas, bedruckte Kunststoffplane, Metallgitter, Schrauben, 200 x 300 x 40 cm.

Supra

2011, aus der Ausstellung al-pha, Kunstverein Bruehl. Die Ausstellung al-pha ist eine Fortführung des Konzeptes BIOGRAMME. Katalog.

Lichtinstallation Wirbel

2003, Detail, Mischtechnik und Licht, Remisen Galerie, Hanau, Gesamtgröße ca. 5 x 5 x 3,5 cm.

mantra ( Nr. 7)

2011, zur Installation Mantrische Fugen - SUPER REPETITION, Heussenstamm Galerie, Frankfurt am Main. Aus der Serie BIOGRAMME. Katalog.

SUNNY SIDE UP,

2016, Waldkunst 2016, Internationale Waldkunst Zentrum (IWZ), Darmstadt. Kalklackierte Holzlatten, lackierter Windpropeller, ca. 360 x 140 x 140 cm.

Fingerbeeren

2002, mit Negativ-Verfahren bedruckte Wandobjekte aus Gummi und Acrylfarbe. Größe variierend ca. 35 x 55 x 7 cm. Detail aus der Ausstellung 'was bleibt' mit Anja Hantelmann, Petra Mühl, Karin Nedela und Merja Herzog-Hellstén.

Installation LUX und Wandarbeiten ImNU

2008, Kulturwerkstatt HAUS 10, Fürstenfeld, Fürstenfeldbruck. Ausstellung "ZEITFENSTER" zusammen mit Dorothea Frigo (München) und Barbara Beisinghoff (Kassel). Ansicht der Installation "LUX" mit einigen Wandarbeiten "Im Nu" in der Technik der Luftblasen-Malerei mit Folie. Wandarbeiten klein 40 x 90 cm, groß 90 x 200 cm, Installation ca. 400 x 500 x 120 cm.

Installation MULTIPLE CHOICE

2014, City Kirche Konkordien, Mannheim, eine Intervention. Die Installation 'MULTIPLE CHOICE' stellt eine Schnittstelle zwischen dem naturwissenschaftlichen und religiösen Suchprozess dar. Aus beiden Blickwinkeln betrachtend, versucht der Mensch das Leben zu verstehen. Eine Vielzahl von Modellen, Theorien, Hypothesen, Vermutungen, Fakten und eine Glaube helfen ihm dabei. In der Konkordien Kirche unterstützen vielseitige interreligiöse Fragestellungen die sinnstiftende Suche. Im Teilchenbeschleuniger der CERN such(t)en Physiker nach den Higgs-Teilchen (Higgs-Boson), das seine Masse durch die Wechselwirkung mit dessen Umgebung - dem Higgs-Feld - erhält. Die Physiker versuch(t)en das Standardmodell der Elementarphysik nachzuweisen. Manche bezeichnen dieses Elementarteilchen auch als GOTTESTEILCHEN. Künstlerisch transportiert wird das Konzept der Suche mit mehr als einem Kilometer langen 'Tunnel-Röhren', die als lineare Raumzeichnungen über den Kirchenbänken aufgehängt werden. Die linienförmigen Tunnel-Röhren führen entweder zu potentiellen Zielen oder sie sind offen/ unterbrochen am Anfang oder Ende. Sie erzeugen durch a) die variierenden Kurvenradien, Linienlängen und Durchmesser b) durch ihre hohe sich wiederholende Anzahl und c) durch die verdichteten Verknotungen ein Gefühl 1) von multiplen Geschwindigkeiten, 2) von einer Vielfalt von Möglichkeiten, 3) von einem variierenden Grad von Komplexität.

MITTLERE SPHAERE

2011, Johanneskirche, zur Reihe 'Kunst in der Kirche', Hanau, Foto: M. Müller. Die hängende Skulptur ‚Mittlere Sphaere’ ist spezifisch für die zeitweilige Jahreszeit und für die Johanneskirche in Hanau konzipiert. Vertikal gesehen hängt die Skulptur erhöht vom Boden und belegt damit den Raum zwischen ‚OBEN und UNTEN’. Ob von unten nach oben gelesen wird oder umgekehrt ist nicht mit Sicherheit von der Skulptur zu entnehmen, da die Positionierung der Wurzeln nicht nur in deren gewöhnliche Vertikallage wiederzuentdecken sind. Zeitlich gesehen steht das Werk in Verbindung mit dem vergangenem und mit dem kommendem. Drei verschiedene Formabschnitte der ca. 30-jährige Weinrebe (Müller Thorgau) sind die Hauptbestandteile des Werkes. Formalästhetisch wirkt die Skulptur wie eine verdichtete Raumzeichnung dank dessen vielen lebendigen, herausragenden und ineinander verwobenen Linien. Diese Linien sind mit einer Kalkmischung und Acrylfarbe leicht überstrichen. Ein kreisförmiges Bett aus Mehl direkt unterhalb der Skulptur ist wie eine Leinwand für die Schattenlinien der Äste und Wurzeln.

Lichtinstallation Wirbel

2004, Detail, Mischtechnik und Licht, Galeriehaus Nord e.V., Nuernberg, Gesamtgröße ca. 8 x 3 x 5 m.

BIOGRAMME

2011, Ausstellungsansicht große Halle, Kunstverein Bad Nauheim in der Galerie Trinkkur. Diese Ausstellung ist entstanden als Fortsetzung zu Mantrische Fuge - SUPER REPETITION, Heussenstamm Galerie, Frankfurt am Main. Der elektroakustische Komponist Armando Tranquilino (Miami, USA) schaffte eine Komposition zum Konzept Mantrische Fuge - SUPER REPETITION von Merja Herzog-Hellstén. Im Jahr 2011 wurde sie sowohl in Frankfurt als auch in Bad Nauheim (ur)aufgeführt.

Wachlichtsammler/ Lichtkapsel

2005, Fotomontage über Lichtkapseln aus Folien, Baumwollgarn, Metalldraht. Größe ca. 4 x 1,7 x 4 m.

TOUCHDOWN

2016, Dak'ART, Goethe Institut, Dakar, Senegal, Kohlezeichnungen 150 x 150 cm und 100 x 100 cm sowie Installation aus Isolierrohr, Größe ca. 3,5 x 8 x 3,5 m. ‚touchdown’, die erste Bodenberührung. Bekannt aus der Luftfahrt für den ersten Bodenkontakt des Flugzeuges sieht die Künstlerin die landenden Flugzeuge als Zeichengeräte, deren Reifen schwarze Gummimarkierungen auf die jeweiligen Landebahnen auftragen: Überlappende Linien in variierender Breite, Länge und Stärke, die in fest definierten Zonen der Landebahnen vom Flugzeug “(auf-)gezeichnet“ werden. Minimalistische Ergebnisse, die gewöhnlich unbeachtet und nur kurzweilig verbleiben, bevor sie aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Für die Ausstellung ‚touchdown’ in Dakar, Senegal, zoomt Merja Herzog-Hellstén konzeptuell in den Moment des Touchdowns hinein und abstahiert verkleinert die von den Reifen der Flugzeuge produzierten Markierungen in einer Arbeitsserie für die Innenräume des Goethe-Institutes. Muster schwarzer Kohlezeichnungen imitieren die Aufsetzpunkte der ankommenden Flugzeuge. Für die ankommenden Menschen ist der „Touchdown“ mit einer Phase der Orientierung verbunden. Kreisende Richtungen – links oder rechts, beschleunigend oder abbremsend sind im Rahmen der ankommenden Orientierung typische Abläufe und Bewegungsmuster. So beinhalten Merja Herzog-Hellsténs Zeichnungen den Charakter von Rotationsspuren in variierender Geschwindigkeit. In ihren Skulpturen ‚touchdown_construct’ nimmt sie diese Form des Kreisens aus den Zeichnungen auf und zitiert damit die menschlichen Bewegungsabläufe der Ankommenden in einer weiteren Dimension.

PARADISE SUPREME - Paradies finden oder erfinden?

2015, Kunstverein Gelsenkirchen im Kunstmuseum Gelsenkirchen. ca. 3 km Isolierrohre. Als erste Künstlerin zur Ausstellungsreihe "open up - Kunst, Technologie, Innovation" wurde die gebürtige Finnin Merja Herzog-Hellstén eingeladen im Dialog zwischen den Disziplinen kreative Modelle zu entwickeln. Sie schreibt: "Der Mensch schafft sich aus Natur Kunststoff, um wiederum daraus Dinge entstehen zu lassen. Sind solche Innovationen Teil eines von Menschen geschaffenen Bauplans fürs Paradies, wie der anthropozäne Traum?" Anthropozän? - Künstlerin und Teilnehmerin des epochalen Prozesses... Wegen der Vielzahl menschlicher Eingriffe in die natürlichen Prozesse wird über eine Anthropozäne Epoche diskutiert. Es ist eine ungeheuer umfassende Fragestellung, zu der eine wachsende Zahl sowohl Natur- als auch Geisteswissenschaftler verschiedene Standpunkte liefern. Als Künstlerin nehme ich die übermenschliche Größe der Anthropozänen Dimensionen wahr. Natur ist sowohl für die Künstler als auch für Wissenschaftler, Erfinder, Ingenieure usw. sowie für die Technologie VORBILD und MOTIVATION um das eigene Können weiter zu entwickeln und das optimierte Ergebnis wiederum mit Natur zu vergleichen. Ein Schaffensprozess ist vorwärts gerichtet, gezeichnet durch Evolution oder Weiterentwicklung. Doch ist nicht jedes Voranschreiten ohne weiteres nur „unfraglich“. PARADISEsupreme steht als Gedankenraum für Anthropozäne Überlegungen. Als begehbare und hineintretbare Situation aufgebaut, möchte ich den Besuchern die Möglichkeit geben die Frage zu stellen: „Was bedeutet es Teil dieses Prozesses zu sein?“